
Barrierefreie Safari in Afrika
Afrika erleben, ohne dass deine Mobilität zur Grenze wird
Wege, die zu dir passen
Eine Safari in Afrika gehört für viele Menschen zu den großen Reiseträumen. Wenn du mit Rollstuhl, Rollator, Gehhilfe oder einer anderen Mobilitätseinschränkung reist, kommen bei der Planung allerdings Fragen dazu, die auf den meisten Safari-Websites kaum beantwortet werden:
Kann ich überhaupt in ein Safari-Fahrzeug einsteigen?
Kann ich meinen eigenen Rollstuhl mitnehmen?
Ist mein Zimmer wirklich barrierefrei oder nur über eine Rampe erreichbar?
Wie komme ich vom Flugzeug zur Lodge?
Kann ich an einem Game Drive teilnehmen, ohne aus meinem Rollstuhl umgesetzt zu werden?
Was passiert bei einem Bush Flight?
Kann ich eine Bootsfahrt oder einen Strandurlaub mit der Safari verbinden?
Und vor allem:
Kann ich Afrika überhaupt so erleben, wie ich es mir vorstelle?
Die Antwort lautet: Ja, eine Safari mit Mobilitätseinschränkung ist möglich.
Aber sie muss anders geplant werden als eine klassische Safari. Denn Barrierefreiheit bedeutet auf Safari weit mehr als ein rollstuhlgerechtes Badezimmer. Dein Zimmer kann perfekt zugänglich sein und trotzdem kann der Weg dorthin durch tiefen Sand führen. Ein Safari-Fahrzeug kann bequem aussehen und trotzdem keinen sicheren Transfer ermöglichen. Ein Camp kann als „wheelchair accessible“ bezeichnet werden, obwohl du nur mit Unterstützung dorthin gelangst.
Deshalb schauen wir gemeinsam auf die gesamte Reise. Vom ersten Flughafen bis zum letzten Game Drive.

Was bedeutet Barrierefreiheit auf Safari?

„Barrierefrei“ kann auf Safari vieles bedeuten. Für dich ist deshalb entscheidend, was du persönlich benötigst.
Vielleicht kannst du einige Schritte gehen, aber keine längeren Strecken.
Vielleicht kannst du dich selbstständig vom Rollstuhl auf einen Sitz umsetzen.
Vielleicht musst du während der gesamten Fahrt in deinem eigenen Rollstuhl bleiben.
Vielleicht brauchst du nur ein barrierefreies Badezimmer.
Oder vielleicht reist du mit einem Elektrorollstuhl und brauchst entsprechende Unterstützung bei Transfers und Flügen.
All das macht einen Unterschied.
Wir schauen deshalb unter anderem auf:
Deine Unterkunft
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Ist der Zugang stufenlos?
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Wie breit sind die Türen?
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Gibt es ausreichend Bewegungsfläche?
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Ist die Dusche ebenerdig?
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Gibt es Haltegriffe?
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Ist das Waschbecken erreichbar?
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Wie hoch ist das Bett?
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Ist die Terrasse zugänglich?
Deine Wege
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Gibt es Stufen?
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Sind die Wege befestigt?
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Bestehen sie aus Sand?
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Gibt es starke Steigungen?
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Wie weit ist dein Zimmer vom Restaurant entfernt?
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Kommst du selbstständig zum Pool?
Dein Safari-Fahrzeug
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Kannst du selbst einsteigen?
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Gibt es eine Rampe oder einen Lift?
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Musst du auf einen Fahrzeugsitz umgesetzt werden?
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Kann dein Rollstuhl sicher transportiert werden?
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Kannst du während der Fahrt im Rollstuhl bleiben?
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Passt dein Elektrorollstuhl in das Fahrzeug?
Deine Transfers
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Wie kommst du vom Flughafen zur Lodge?
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Kann dein Rollstuhl im Fahrzeug transportiert werden?
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Kannst du selbstständig einsteigen?
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Wie funktioniert der Transfer bei einem Inlandsflug?
Deine Aktivitäten
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Game Drive
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Walking Safari
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Bootssafari
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Mokoro
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Strand
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Schnorcheln
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Fotohide
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kulturelle Aktivitäten
Erst wenn all diese Punkte zusammenpassen, wird eine Reise wirklich barrierearm oder barrierefrei.


Du musst nicht auf Safari verzichten
Vielleicht kannst du nicht auf einer Walking Safari durch den Busch laufen. Das bedeutet nicht, dass du den Busch nicht erleben kannst. Vielleicht kannst du nicht in ein klassisches Mokoro steigen. Dann suchen wir ein anderes Erlebnis im Okavango Delta.
Vielleicht ist ein bestimmtes Camp aufgrund seiner erhöhten Holzstege ungeeignet. Dann wählen wir eine Lodge, bei der du dich selbstständig bewegen kannst.
Vielleicht musst du während des Game Drives in deinem eigenen Rollstuhl bleiben. Dann suchen wir ein Fahrzeug, das genau dafür ausgestattet ist.
Eine Einschränkung bedeutet nicht, dass du weniger Afrika erleben musst. Sie bedeutet lediglich, dass deine Safari anders geplant werden muss.


Ximuwu: Ein Beispiel für Safari ohne Barrieren
Wenn du sehen möchtest, wie eine Safari aussehen kann, bei der Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht wurde, ist Ximuwu Safari Lodge in der Klaserie Private Nature Reserve ein besonders interessantes Beispiel. Die Lodge arbeitet mit Universal Access Level 3 und wurde mit dem Ziel entwickelt, Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätseinschränkungen einen möglichst unabhängigen Aufenthalt zu ermöglichen.
Dazu gehören unter anderem:
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zugängliche Suiten
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barrierefreie Badezimmer
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automatische Türen
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Rampen
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barrierefreie Wege
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Poollift
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angepasste Safari-Fahrzeuge
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zugängliche Fotohides
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barrierefreie Flughafentransfers
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verschiedene Mobilitätshilfen
Besonders spannend sind die speziell angepassten Safari-Fahrzeuge. Sie ermöglichen es Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, leichter in das Fahrzeug zu gelangen und sicher an Game Drives teilzunehmen.
Auch die Fotohides sind zugänglich. Das ist gerade dann interessant, wenn du dich für Wildlife-Fotografie interessierst. Du kannst dadurch längere Zeit an einem festen Ort verbringen und Tiere beobachten, ohne dich über unebenes Gelände bewegen zu müssen.
Aber auch Ximuwu zeigt sehr gut, dass barrierefrei nicht bedeutet, dass automatisch jede Aktivität möglich ist. Eine klassische Walking Safari durch unebenes Buschgelände ist beispielsweise nicht für jeden geeignet. Und genau diese Ehrlichkeit ist wichtig.


Südafrika: Ein besonders guter Einstieg
Wenn du zum ersten Mal mit Mobilitätseinschränkung auf Safari gehen möchtest, ist Südafrika eine der Destinationen, die wir uns zuerst anschauen würden. Die Infrastruktur ist vergleichsweise gut, es gibt viele hochwertige Lodges und du kannst eine Safari mit Kapstadt, den Winelands oder der Küste kombinieren. Vor allem hast du eine größere Auswahl an unterschiedlichen Safari-Regionen.
Klaserie Private Nature Reserve
Ximuwu Safari Lodge
Ximuwu ist eine der interessantesten Optionen für eine konsequent barrierefreie Safari in Südafrika. Die Lodge wurde so gestaltet, dass Gäste mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen die Safari möglichst selbstständig und komfortabel erleben können. Barrierefreie Zimmer, durchdachte Zugänge und eine auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete Ausstattung schaffen dafür wichtige Voraussetzungen. Auch bei den Safari-Aktivitäten wird auf Zugänglichkeit geachtet, sodass die Tierwelt nicht nur aus der Lodge heraus erlebt werden muss. Gerade diese Verbindung aus Komfort, Naturerlebnis und durchdachter Barrierefreiheit macht Ximuwu zu einer besonders spannenden Option für Reisende, die eine Safari ohne unnötige Einschränkungen genießen möchten.

Sabi Sabi Private Game Reserve
Sabi Sabi Earth Lodge & Sabi Sabi Bush Lodge
Hier gibt es einige zugängliche Zimmer und barrierefreie Bereiche innerhalb der Lodge. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Hilfe des Personals in die Safari-Fahrzeuge zu gelangen.
Ngala Private Game Reserve, Timbavati Region
&Beyond Ngala Safari Lodge
Die Lodge gibt Wheelchair Access mit Unterstützung an. Das ist etwas anderes als eine vollständig barrierefreie Lodge und sollte deshalb zu deinen individuellen Anforderungen passen.
Eastern Cape
Shamwari Sarili Lodge
Eine interessante Option, wenn du eine Safari in einer Region mit vergleichsweise guter Infrastruktur suchst. Die Lodge weist unter anderem ein rollstuhlgerechtes Zimmer aus.


Kenia - Klassische Safari mit Rollstuhl
Kenia kann ebenfalls sehr gut funktionieren. Das liegt vor allem daran, dass du die meisten Wildtiere während klassischer Game Drives beobachtest. Du musst also nicht wandern, um Löwen, Elefanten, Giraffen oder Geparden zu sehen.
In Kenia gibt es Anbieter mit speziell angepassten Safari-Fahrzeugen und ausgewählte Lodges mit barrierefreien Zimmern. Ein Beispiel ist Basecamp Maasai Mara. Dort sind mehrere Zelte ausdrücklich als wheelchair accessible ausgewiesen. Auch bestimmte Gemeinschaftsbereiche sind zugänglich.
Für dich bedeutet das: Eine klassische Safari in der Masai Mara kann auch mit Rollstuhl realistisch sein. Das Safari-Fahrzeug ist dabei einer der wichtigsten Punkte, die wir vorab klären würden.

Tanzania - Safari ist möglich
Auch Tanzania lässt sich mit Mobilitätseinschränkung bereisen. Hier musst du allerdings besonders auf das Safari-Fahrzeug achten. Bei klassischen Safari-Fahrzeugen wird der Rollstuhl häufig zusammengeklappt und verstaut. Du steigst mit Unterstützung auf den Sitz des Fahrzeugs um.
Wenn du nicht umgesetzt werden kannst oder möchtest, brauchen wir ein entsprechend angepasstes Fahrzeug. Auch bei den Lodges gibt es Unterschiede. Einige Unterkünfte im Northern Circuit verfügen über zugängliche Zimmer und Einrichtungen, während andere aufgrund von Stufen, Wegen oder ihrer Bauweise weniger geeignet sind.

Botswana - Für erfahrene Reisende besonders interessant
Botswana ist eine der wildesten Safari-Destinationen unseres Portfolios. Genau das macht die Reise aber auch anspruchsvoller.
Viele Camps liegen tief im Busch.
Du erreichst sie teilweise mit kleinen Charterflugzeugen.
Die Wege können sandig sein.
Viele Camps sind auf erhöhten Plattformen gebaut.
Und Aktivitäten wie Mokoro oder Walking Safaris sind nicht automatisch möglich.
Das bedeutet nicht: „Botswana geht nicht.“
Es bedeutet: „Botswana braucht eine sehr sorgfältige Planung.“
Ein Beispiel ist Machaba Camp im Khwai-Gebiet. Das Camp wird als wheelchair accessible ausgewiesen, gleichzeitig führen die Wege durch natürliche Buschlandschaft und einzelne Aktivitäten sind für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen möglicherweise nicht geeignet.
Wenn du Botswana bereisen möchtest, sprechen wir deshalb vorher sehr genau über deine Mobilität und darüber, welche Art von Safari du dir wünschst.

Namibia - Safari und Roadtrip kombinieren
Namibia kann eine interessante Alternative sein, wenn du gerne selbstbestimmt reist. Du kannst große Teile des Landes mit einem Mietwagen bereisen und musst dich nicht ausschließlich auf Safari-Fahrzeuge verlassen.
Gleichzeitig solltest du die großen Distanzen nicht unterschätzen. Ein Tag mit mehreren Stunden Fahrt kann auch dann anstrengend sein, wenn das Fahrzeug selbst barrierearm ausgestattet ist.
Bei einem Namibia-Selbstfahrertrip müssen wir deshalb insbesondere prüfen:
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Fahrzeugtyp
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Einstieg
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Sitzposition
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Rollstuhltransport
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Kofferraum
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Streckenlängen
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Unterkunft
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Badezimmer
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Untergrund

Zambia und Zimbabwe
Zambia und Zimbabwe sind für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen grundsätzlich bereisbar, aber die Auswahl an eindeutig dokumentierten barrierefreien Safari-Lodges ist kleiner.
In Zambia ist beispielsweise Sungani Lodge im South Luangwa interessant. Die Lodge weist barrierefreie Einrichtungen aus.
In Zimbabwe gibt es beispielsweise im The Hide Safari Camp ein ausdrücklich als wheelchair accessible ausgewiesenes Zelt. Gleichzeitig liegt das Camp in natürlichem Gelände und auf erhöhten Plattformen.
Deshalb ist die konkrete Zimmer- und Wegesituation entscheidend.

Uganda und Rwanda: Safari ja, Trekking mit Einschränkungen
Uganda und Rwanda sind besonders bekannt für ihre Berggorillas und Schimpansen. Hier musst du zwischen einer klassischen Safari und einem Trekking unterscheiden.
Eine Game Drive Safari kann durchaus möglich sein. Ein Gorilla Trekking ist jedoch etwas völlig anderes. Du bewegst dich durch dichten Wald, über unebenes Gelände, teilweise steile Hänge und schlammige Wege. Wenn du auf einen Rollstuhl angewiesen bist, ist ein klassisches Gorilla Trekking daher für viele Menschen nicht realistisch.
Das bedeutet aber nicht, dass Uganda oder Rwanda für dich uninteressant sind. Bootssafaris, Game Drives und andere Naturerlebnisse können weiterhin möglich sein.

Zanzibar: Safari mit Strand verbinden
Wenn du nach deiner Safari noch ein paar Tage am Meer verbringen möchtest, kann Zanzibar eine sehr schöne Ergänzung sein.
Hier gibt es Resorts, die sich deutlich stärker mit Barrierefreiheit beschäftigen als viele klassische Safari-Camps. Ein gutes Beispiel ist Zanzibar White Sand Luxury Villas & Spa.
Das Resort verfügt über ein eigenes Accessibility Factsheet und nennt unter anderem:
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stufenlose Wege
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Rampen
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zugängliche Zimmer
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ebenerdige Duschen
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Duschsitze
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Haltegriffe
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Poollift
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Strandrollstuhl
Das macht Zanzibar zu einer besonders interessanten Ergänzung zu einer Safari in Tanzania.


Mauritius und Mosambik
Auch Mauritius und Mosambik können für dich interessant sein, insbesondere wenn du Safari und Strand miteinander verbinden möchtest. Bei Mauritius ist die touristische Infrastruktur ein großer Vorteil. Bei Mosambik müssen wir dagegen den Strandzugang besonders genau prüfen.
Denn Sand ist für viele Rollstühle schwieriger zu bewältigen als jede Rampe. Ein Hotel kann vollständig stufenlos sein und trotzdem kann der Weg zum Meer praktisch unmöglich sein.
Deshalb prüfen wir hier unter anderem:
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befestigte Wege
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Strandrollstuhl
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Poolzugang
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Bootseinstieg
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Zimmer
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Badezimmer
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Transfer


Was auf Safari schwierig oder nicht möglich sein kann
Wir möchten dir hier nichts schönreden. Einige Safari-Aktivitäten sind aufgrund des Geländes oder der verwendeten Fahrzeuge schwierig.
Walking Safaris
Für viele Menschen im Rollstuhl nicht möglich.
Mokoro-Fahrten
Der Einstieg in ein traditionelles Mokoro kann sehr anspruchsvoll sein.
Kleine Charterflugzeuge
Der Einstieg kann schwierig sein und Elektrorollstühle können aufgrund von Gewicht und Abmessungen besondere Anforderungen stellen.
Tiefer Sand
Besonders in Botswana und an vielen Stränden kann Sand die Fortbewegung stark erschweren.
Erhöhte Camps
Stufen und Holzstege können den Zugang einschränken.
Aber:
Nicht jede Safari muss all diese Aktivitäten beinhalten.
Wenn du nicht laufen kannst, bedeutet das nicht, dass du keine Tiere beobachten kannst.
Wenn ein Mokoro nicht funktioniert, bedeutet das nicht, dass du das Okavango Delta nicht erleben kannst.
Wir suchen dann gemeinsam nach einer Alternative.

Brauchst du ein spezielles Safari-Fahrzeug?
Das hängt von deiner Mobilität ab.
Du kannst umsteigen
Dann kann ein klassisches Safari-Fahrzeug möglicherweise funktionieren. Dein Rollstuhl wird zusammengeklappt und während der Fahrt verstaut.
Du brauchst Hilfe beim Umsteigen
Dann muss dein Guide entsprechend vorbereitet sein und das Fahrzeug muss ausreichend Platz bieten.
Du kannst nicht alleine umsteigen
Dann benötigen wir ein speziell angepasstes Fahrzeug. Ximuwu ist hier ein besonders gutes Beispiel, weil die Fahrzeuge speziell für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen konzipiert wurden.

Warum ein privates Safari-Fahrzeug sinnvoll sein kann
Ein privates Fahrzeug ist für dich oft mehr als ein Luxus. Es gibt dir Freiheit.
Du kannst selbst entscheiden:
Wann möchtest du los? Wie lange möchtest du draußen bleiben?
Wann brauchst du eine Pause?
Wie viel Zeit möchtest du bei einer Tiersichtung verbringen?
Wenn der Transfer aus dem Rollstuhl mehr Zeit benötigt, musst du dich nicht nach anderen Gästen richten.
Und wenn du beispielsweise nach einer längeren Pirschfahrt früher zurück zur Lodge möchtest, ist das problemlos möglich.

Was du uns vor der Reise erzählen solltest
Du musst keine medizinischen Fachbegriffe kennen. Am wichtigsten ist, dass du uns beschreibst, was du im Alltag kannst und wobei du Unterstützung brauchst.
Zum Beispiel:
Kannst du einige Schritte gehen?
Kannst du Treppen steigen?
Kannst du dich aus deinem Rollstuhl auf einen Sitz umsetzen?
Kannst du dein eigenes Gewicht teilweise belasten?
Musst du während des Game Drives im Rollstuhl bleiben?
Reist du mit einem manuellen oder elektrischen Rollstuhl?
Wie breit und schwer ist dein Rollstuhl?
Benötigst du einen Duschstuhl oder Haltegriffe?
Je genauer wir das wissen, desto besser können wir die Reise auf dich abstimmen.

Deine Safari muss nicht perfekt barrierefrei sein
Das klingt vielleicht zunächst überraschend. Aber manchmal ist eine Reise besser, wenn wir nicht versuchen, jede einzelne Aktivität barrierefrei zu machen, sondern die richtigen Erlebnisse auswählen.
Vielleicht ist eine bestimmte Lodge nicht geeignet.
Dafür findest du eine andere, in der du dich vollkommen frei bewegen kannst.
Vielleicht kannst du keine Walking Safari machen.
Dafür sitzt du im Fotohide und beobachtest einen Leoparden aus nächster Nähe.
Vielleicht kannst du nicht in ein Mokoro steigen.
Dafür erlebst du das Delta bei einer Bootsfahrt.
Barrierefreiheit bedeutet nicht, dass alles möglich sein muss. Es bedeutet, dass das, was für dich wichtig ist, möglich gemacht wird.


Die besten Destinationen für eine barrierefreie Safari


Du möchtest nach Afrika?
Dann lass dich nicht von einer „nicht barrierefreien“ Standardreise abschrecken. Vielleicht ist genau diese Reise einfach nicht die richtige für dich. Wir suchen nicht nach einer vorgefertigten Safari, in die du irgendwie hineinpassen musst. Wir planen sie von Anfang an um deine Bedürfnisse herum.
Welche Lodge passt?
Welches Zimmer?
Welches Fahrzeug?
Welcher Transfer?
Welche Aktivitäten?
Welche Alternative, wenn etwas nicht funktioniert?
Und vor allem:
Wie können wir dir das Afrika-Erlebnis ermöglichen, das du dir wünschst?
Denn du musst nicht laufen können, um einen Elefanten im Sonnenuntergang zu erleben.
Du musst nicht wandern können, um Löwen in freier Wildbahn zu sehen.
Und du musst nicht in ein klassisches Safari-Fahrzeug steigen können, um mitten in der Wildnis zu sein.
Deine Safari beginnt dort, wo wir die Reise nicht an deine Einschränkung anpassen, sondern Afrika an deine Möglichkeiten.

